| Vorteile des Server Based Computing |
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Vielen wird sich mit dem Begriff Terminalserver die Bedeutung von Server Based Computing schneller erschliessen, weil sie damit schon einmal in Berührung gekommen sind. Aber was hat es damit auf sich? Applikationen wie z. B. eine Office Suite oder der betriebliche Warenwirtschaftsclient werden auf einem Server installiert der eben diese Terminaldienste zur Verfügung stellt. Der Benutzer verbindet sich nun mit einem geeigneten Client mit dem Server und benutzt die Software so wie er es gewohnt ist. Das besondere ist, daß zwischen dem Server und dem Client nur Bilddaten und Tastatur bzw. Mausbewegungen ausgetauscht werden. Der User sieht also seinen gewohnten Desktop mit Startleiste, Eigenen Dateien und Hintergrundbild. Er arbeitet aber eigentlich auf dem Server, ohne das er sich dessen bewußt sein muss. Der Client des Benutzers könnte also ein alter PC sein und trotzdem erfährt er beim arbeiten die Power des Serversystems! Nun kann sich natürlich nicht nur ein Benutzer mit dem Server verbinden, sondern so viele wie die Server an Performance hergeben. Das heißt, es könnten gleichzeitig 20 oder mehr Mitarbeiter des Unternehmens auf diesem Server arbeiten, die WaWi bedienen oder Dokumente bearbeiten etc. Ein Vorteil liegt nun direkt auf der Hand, die jeweilige Software muss nur einmal installiert werden. Nämlich auf dem Server. Sofort können die Mitarbeiter die Applikation nutzen. Es ist kein aufwendiges Rollout der Software auf alle Unternehmens PC notwendig. Das gleiche gilt dann natürlich für anfallende Updates - sie werden nur einmal installiert. Sie sind ein Unternehmen mit Niederlassungen und haben das Problem von unterschiedlichen Datenständen? Sobald die Aussenstelle mit dem Hauptstandort verbunden ist, z. B. per VPN, können die Aussenstellenmitarbeiter auf dem Terminalserver ihre gewonte Arbeit verrichten. Die Protokolle die dabei benutzt werden sind so schlank, das für einen Benutzer sogar eine einfache ISDN Leitung ausreichenden würde. In einer Zeit in der DSL Gang und Gäbe ist, können so mehrere Angestellte der Niederlassung gleichzeitig mit der Zentrale verbunden sein.Sie haben immer Ihren gleichen Desktop, egal von wo Sie auf das System zugreifen. Von zu Hause, aus dem Ausland oder auf Geschäftsreise. Das bedeutet natürlich auch einen zentralen Datenbestand der einfacher zu sichern ist, denn Ihre Server befinden sich alle in ihrem direkten Zugriff. Als Nachteil könnte angeführt werden, daß bei einem einzelnen Terminalserver dessen Ausfall die ganze Mitarbeiterschar zum Däumchendrehen verurteilt. Eine Ausfallzeit lässt sich aber durch einen zweiten Server verhindern oder durch andere Strategien zur Redundanz minimieren. Wie sieht nun ein Client aus? Ist das ein normaler PC oder spezielle Hardware? Es kann beides sein! Sie können für solch ein Szenario auch alte PC mit geringer Leistung einsetzen, denn die eigentliche Power stellt ja der Server zur Verfügung. Heutzutage werden jedoch mehr und mehr sogennante Thin Clients eingesetzt. Kleine handliche Kästchen ohne bewegliche Teile oder gar Festplatte, an die Tastatur und Maus angeschlossen werden und los geht´s.
Der Einsatz eines oder mehrerer Terminalserver bietet viele Vorteile auf die an dieser Stelle nicht im Detail eingegangen werden kann. Folgende Punkte seien an dieser Stelle aber nochmal kompakt genannt
Zu den bekanntesten Technologien gehören wohl der Microsoft Terminalserver, welcher durch Aufsätze wie z. B. Citrix um seine Funktionalitäten erweitert werden kann, als auch das Linux Terminal Server Projekt (LTSP).
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Vielleicht denken Sie jetzt, wenn ich in der Niederlassung bin und sozusagen auf dem Server in der Zentrale arbeite, dann kann ich doch gar nicht bei mir drucken! Doch, Sie können!